Berlin again?

Ein klares JA! Wenn es um specialty coffee geht, kommt man schwer an BERLIN vorbei. Im letzten Monat hatten wir ein paar sehr schicke Bohnen von der Röststätte Berlin, dieses Mal widmen wir uns einmal the barn. Hierbei handelt es sich um eine der führenden Kaffeeröstereien Europas. Seit 2010 repräsentiert the barn die third wave coffee Bewegung auf höchstem Niveau und wird deshalb von führenden Kaffeehäusern und Liebhabern auf der ganzen Welt geschätzt und selbstverständlich auch aufgebrüht. The barn konzentrierte sich von Anfang an darauf ihre Kaffees immer besser zu machen. So würden sie zum Beispiel niemals hergehen und sortenreine Bohnen mischen.

„Kein Kompromiss, keine Verfälschung – nur großartiger Kaffee.“
Die Produkte sind zu 100% zurückzuverfolgen. Die Kaffees werden ausschließlich anhand der Qualität, Reinheit, Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit ausgewählt. Die Berliner beziehen nur frische, saisonale Rohkaffees. Es ist einer ihrer Grundsätze, die Wertekette von der Saat bis in die zur Tasse zu schützen. Ihr Röstungsstil ist Nordisch: Leicht und sauber, jedoch gänzlich entwickelt. So wird sorgfälig das optimale Geschmackspotential jeder einzelnen Sorte herausgearbeitet.

Gilberto Baraona hat in den letzten zehn Jahren die Qualität seiner Farm vorangetrieben. Die Farmlage zwischen zwei Bergen ist ideal hinsichtlich Sonne und Wind. Unser Bourbon Microlot hat Aromen von Milchschokolade, Birne und Steinobst. Ein smoothes und samtiges Mundgefühl.

Die Verarbeitung von Gilberto ist auf dem höchsten Stand der Technik. Er ist ein Meister der Microlots: die meisten seiner Kaffeebäume wachsen im Schatten, wodurch ideale Temperaturen für die gewünschte langsame Reifung der Kirschen erzielt werden. Dies erzeugt einen hohen Zuckergehalt und trägt zur Geschmackskomplexität bei. Gilberto hat einen Sortengarten mit 66 verschiedenen Sorten. Hiervon wählte er 15 aus, um größere Flächen zu bepflanzen. Wir fühlen uns geehrt, Gilbertos-Kaffee Jahr für Jahr zu rösten. (Quelle: the barn)

Geschmacksprofil: Milchschikolade, Birne, Smooth

Herkunft: Usulutan, El Salvador

Röstung: Filter

Produzent: Gilberto Baraona

Höhe: 1400 Meter

Varietät: Red Bourbon

Prozess: Gewaschen

Neugierig geworden? Dann auf ins Café Mit Liebe und ran an die Tasse, gefüllt mit feinstem Kaffee von the barn. Auf Milch und Zucker sollte man definitiv verzichten, da sonst die feine Aromenvielfalt nicht zur Geltung kommen kann. Das gilt ja allgemein, bei diesen Kaffeebohnen aber ganz im Speziellen.

Wir sehen uns im Café.

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Walnuss, Erdbeeren, Sahne

Was nach einem winterlichen Nachtisch klingt, ist die neue Röstung des Monats. Letzten Sommer habe ich Nicole Battefeld kennengelernt. Diese junge Dame ist ihres Zeichens Deutsche Barista Meisterin und unter anderem Rösterin und Barista in der Röststätte Berlin. Es wurde Zeit für eine neue Röstung des Monats und deswegen habe ich Nicole kurzerhand kontaktiert und sie nach ihren Top 3 Filterkaffees von der Röststätte gefragt. Gewohnt freundlich bekam ich prompt ihre drei Empfehlungen. Daraufhin bestellte ich ein paar Samples zum Durchprobieren. Auch das war angenehm unkompliziert, was Dominic aus dem Vertrieb der Röststätte zu verdanken ist.

Geworden ist es schlussendlich ein Filterkaffee aus KOLUMBIEN. Weil der so überzeugend gut schmeckt, gibt es ihn bei uns auch als Espresso.

La Guamera / KOLUMBIEN

Geschmacksprofil: Walnuss, Erdbeeren, Sahne

Familiengeführter Kaffeeanbau
Unser neuer Kaffee aus Kolumbien stammt von der Finca La Guamera, eine moderne und familiengeführte Kaffeefarm aus dem Herzen von Caldas, Kolumbiens wichtigste Kaffeeanbauregion Caldas. Der Kaffee wird von der Munoz Familie auf der Farm angebaut und in der eigenen Nassmühle aufbereitet. Ein echter Familienbetrieb, in Sichtweite zum Ansitz der Familie. La Guamera ist ein trocken aufbereiteter Kaffee mit einer klaren Struktur und Noten von reifen Erdbeeren, Walnuss, Sahne und einem buttrigen Mundgefühl.

Herkunft: Finca La Guamera, Munoz Family, Caldas, Kolumbien

Varietät: Caturra
Aufbereitung: Natural
Höhenlage: 1500 Meter
Ernte: Februar/März 2018

Schonender Anbau, fairer Handel und Qualitätsbewusstsein
Ähnlich wie beim Wein bilden Herkunft, Anbau und Ernte auch die Grundlage für einen Spezialitätenkaffee. Für alle unsere Kaffees verwenden wir ausschlielich reife und handgepflückte Kaffeebohnen, denn die aufwendige Ernte in Handarbeit ist ein wesentliches Qualitätskriterium. Unsere Hochlandkaffees sind Naturprodukte und werden in schattigen Waldgärten naturschonend angebaut. So bleibt die biologische Vielfalt in der Anbauregion erhalten. Die Kaffeekirschen können langsam in kühler Höhenlage mit nährhaften und fruchtbaren Bodenverhältnissen reifen. Den Kaffeepflanzen bleibt unter diesen optimalen klimatischen Bedingungen mehr Zeit ihre charakteristisch, fruchtigen Aromen zu entwickeln.

Unser Kaffee wird frisch von Hand geröstet
Bei uns angekommen werden unsere Kaffees in Berlin schonend von Hand geröstet damit sich die natürlichen Aromen voll entfalten können, ohne dass unerwünschte Säuren entstehen. Für ein ausgeprägtes und vielseitiges Geschmacksprofil in der Tasse möchten wir mit unserer Röstung die Besonderheiten der jeweiligen Varietät, Farm und Herkunft des Kaffees hervorheben und optimal verarbeiten. Wir pflegen den fairen Handel mit Farmen, Kooperativen und gemeinnützigen Organisationen in der Region.

(Quelle: Röststätte Berlin)

Kommt vorbei und überzeugt euch selbst von diesem hervorragenden Kaffee. Wir sehen uns im Café!

BIO DYNAMISCH

„Moin. Hier ist der Tobi von Speicherstadt Kaffee Hamburg.“ So begann diesmal die Geschichte unserer Röstung des Monats. Tobi hat mich angerufen, da er entdeckt hat, dass wir bereits einmal Kaffees aus seiner Rösterei im Programm hatten. Er wollte mal hören, wie wir und unsere Gäste mit deren Bohnen zufrieden waren. Ich konnte ihn beruhigen und mitteilen, dass alle Kaffees von Speicherstadt Hamburg uns und unseren Kunden gefallen haben. Besonders interessant war für alle das Orang Utan Projekt in SUMATRA, welches von Speicherstadt supportet wird. Nicht nur deswegen fiel diesmal meine Wahl auf ein weiteres besonderes Kaffeeprojekt: Eine biologisch-dynamische Kleinbauernkooperative in Marcala/HONDURAS – „18 Conejo“. In diesem Demeter Projekt findet das jahrhundertelange kosmologische Verständnis der Maya seine Entsprechung im Landbau und fließt in die tägliche Arbeit mit ein. Durch den biologisch-dynamischen Anbau zielt die Rösterei auf ein Gleichgewicht zwischen dem Wohlergehen der Bauern und der Natur. In dieser Region, wo durch das subtropische Klima die idealen Bedingungen für den Demeter-Landbau herrschen, werden die Kaffeekirschen von den Kleinbauern sorgfältig von Hand gepflückt und aufbereitet. Der Speicherstadt HINDURAS 18 Conejo Bio Demeter Kaffee ist durch eine mittlere Intensität und nussige Haselnuss– und Mandelnoten gekennzeichnet. Er bietet Aromen von braunem Zucker und roter Traube und garantiert ein einzigartiges, cremiges Mundgefühl. Diese einzigartige Bohne bieten wir auch als Espresso an. In diesem Fall dominieren Aromen von getrockneter Feige und Pampelmuse.

(Quelle: Speicherstadt Kaffee Hamburg)

Also Coffeepeople: Auf gehts! Entdeckt die Welt in eurer Tasse und probiert einen Schluck dieser außergewöhnlichen Spezialität. Im Kaffeeregal habe ich noch weitere deliziöse Röstungen von Speicherstadt aus KENIA und THAILAND für euch – nur falls ihr nicht genug bekommt. Wir sehen und im Café. Außer montags sind wir für euch dort.

It’s new!

Neuer Monat – neuer Kaffee. Diesmal so fresh, dass er weder auf der Website des Rösters gelistet ist, noch ein offizielles Geschmacksprofil existiert. Ihr seid also diesmal selbst gefragt. Mittlerweile seid ihr doch schon geübt, diverse Aromen zu erkennen. oder? Nur soviel vorweg – es handelt sich um eine sehr smoothe Tasse, welche ein angenehm weiches Mundgefühl erzeugt. Doch vielleicht mal ein paar Worte zum Röster selber. Diesen Oktober ist es Johannes Bayer aus Dachau geworden. Ich selber wurde seinerzeit durch Zufall auf die aussergewöhnliche Qualität seiner Kaffees aufmerksam. Milo, ein Barista, seinerzeit noch tätig in der vielzitierten Rösterei vier (mittlerweile findet man ihn zusammen mit seiner Frau bei Goldsheim Coffee) hat mir ein paar Bohnen mitgegeben. Seine Worte: „Wenn du auf Naturals stehst, musst du den hier probieren!“

„OK, sehr nett von ihm“, dachte ich. Gesagt, getan. Ich bereitete am nächsten Morgen besagten Kaffee mit dem Hario V60 Handfilter zu und war sofort Fan von Johannes‘ Arbeit. Deswegen bin ich froh ihn endlich als Röster des Monats etablieren zu können.
Die Bohnen seinerzeit waren aus KOLUMBIEN // Antioquia // San Pascual // natural aufbereitet; die Röstung des Monats ist ein EL SALVADOR // Apaneca // Finca Nazareth // natural. Dieser Kaffee ist ein absoluter Genuss.
Ich bin dazu übergegangen, weitere Kaffees des Rösters des Monats mit ins Sortiment zu nehmen, wenn diese mich beim Durchprobieren so überzeugt haben, dass wir die einfach zusätzlich auch haben müssen, damit ihr einen schönen Querschnitt durch das Repertoire der Rösterei habt. Auch mindestens eine Espresso Röstung wird jeweils mitgeordert.
Neu ist diesen Monat, dass Johannes selbst einen Espresso ausgesucht hat. Ich habe mich vollends auf seinen Geschmack verlassen und ihm gesagt, er solle einfach die Bohnen mitschicken, von denen er so überzeugt ist, dass er meint unsere Gäste sollten diese unbedingt probieren. Espresso „Roasters Choice“ also…

Ich hoffe, dass der Funke der Begeisterung für den Kaffee des Monats und Johannes Bayer Kaffee im Allgemeinen übergesprungen ist.
Überzeugt euch selbst. Wir sehen uns im Café.

„Johannes Bayer ist ein Star in der Kaffeeröster-Szene. Sein „Gourmet-Kaffee“ wird inzwischen europaweit und sogar in den USA in angesagten Bars und Kaffeehäusern angeboten – und nun auch bald in Dachau. Seine Leidenschaft für Kaffee hat Bayer recht früh entdeckt. Er selbst vermutet, den ersten Schluck schon im zarten Alter von vier Jahren gekostet zu haben. Natürlich „keine Billigplörre vom Discounter“, betont er. Kaffee sei weder giftig, noch mache er süchtig. „Guter Kaffee von bester Qualität hat auch keine Bitterstoffe“, versichert der 29-Jährige. Für ihn war und ist das braune Gold immer schon ein Genussmittel. Erste Erfahrungen als Barista im „Vits“ (Rösterei plus Café in München) und vor allem viele Geschmacks-Enttäuschungen bewogen ihn vor etwa sechs Jahren, das Rösten selbst in die Hand zu nehmen. Zunächst noch neben dem Lehramts-Studium als Home-Roaster in der Garage, ganz klassisch nach amerikanischem Vorbild.

Über die Jahre hat sich Bayer in der Speciality-Coffee-Scene internationales Renommee erarbeitet. Nicht nur im Internet werden seine Röst-Mischungen als „exzellent“ gepriesen (Zitat aus der größten Community kaffee-netz.de), weltweit wird JB- Kaffee von Gourmets geschätzt und in trendigen Coffeeshops und Feinschmecker-Bars angeboten. In München zum Beispiel führen die „Goldene Bar“, das „Café Schiffmacher“ und das „Bald neu“ im Stadtteil Giesing seine Kreationen. In London der angesagte „Rapha Cycle Club“ am Piccadilly Circus, in Chicago das „cafféstreets“ und in Berlin das „Chapter One Coffee“ in Kreuzberg. Aber auch in Prag und Wien schätzt man seine Spezialitäten wie den Sidama Guji Shakiso.

(Quelle: Süddeutsche Zeitung // 12/2013)

Es ist vollbracht…

Was sich auf Instagram oder Facebook immer so einfach anhört ist in der Realität doch meist ganz anders. So war zum Beispiel bei dieser Röstung des Monats nicht einmal sicher, dass der Kaffee ein Etikett haben würde, bevor er ins Regal kommt.
Bei einer Stippvisite in HAMBURG durfte ich den NICARAGUA schon einmal probieren. Ich war sofort angetan. Allerdings handelte es sich hierbei noch nicht um die finale Rostung. Jörn, der Headroaster von Nord Coast HAMBURG hat mir noch netterweise ein paar Bohnen eingepackt, so dass ich zu Hause diverse Zubereitungsformen ausprobieren konnte. Als ich den Kaffee dann geordert habe, gab es weder ein Etikett noch ein offizielles Geschmacksprofil, was uns die Vorbereitungen, welche bei jeder neuen Monatsröstung zu erledigen sind, sichtlich erschwerte. Aber letztendlich hat alles noch wunderbar funktioniert. Geschmacksprofil (Kakao, Feigem, rote Früchte) wurde rechtzeitig erstellt, Etiketten wurden gedruckt und der Kaffee wurde rechtzeitig verschickt. Dass er zuguterletzt einen Tag zu spät im Café ankam lag dann leider an DHL. Na ja, irgendwas ist ja immer. Allerdings hat sich dieser immense Aufwand wieder einmal gelohnt. Diese Tasse Kaffee ist wieder etwas ganz Besonderes. Ich weiss, ich schreibe das jedesmal. Aber es trifft ja auch einfach jedes Mal zu. Aufwand, der sich lohnt, halt…

Der NICARAGUA // natural kommt von der Finca Santa Teresa de Mogotón, aus der Region La Union, San Fernando, Nueva Segovia. Die Finca liegt auf 1.500 m Höhe wird von Silvio Sanchez betrieben.
Die Ernte besteht hauptsächlich aus der Varietät Catuaì, aber auch Catimor und sogar ein paar Microlots Java.
NICARAGUA ist das zweitärmste Land Mittelamerikas. Die politische Situation vor Ort ist auch alles andere als entspannt. Umso mehr sollte man diesen Kaffee aus dieser Region wertschätzen. Pro verkauftem Kilo gehen 50 Cent an sozalie Projekte vor Ort. So können wir einen kleinen Beitrag leisten, die Menschen dort zu unterstützen.
Am 15. September begeht NICARAGUA seinen Nationalfeiertag. Somit ist es ausgesprochen passend diesen Monat einen Kaffee aus dieser Region zu Gast zu haben. Also feiert mit und probiert bei uns diese Specialty Coffee Rarität.
Wir sehen uns.

Special Edition

NEUES SCHWARZ ist eine inhabergeführte Kaffeerösterei mit angeschlossener Espresso- und Brewbar in Dortmund-Mitte. Sie verstehen sich als Teil der Third-Wave-Bewegung, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten vor allem im Nordwesten der USA sowie in Nordeuropäischen Metropolen entwickelt hat. Im östlichen Ruhrgebiet sind sie Kaffeepioniere. Sie verarbeiten nur qualitativ außergewöhnliche Kaffees zu hellen Filter- und Espressoröstungen und tragen hierdurch maßgeblich zu einer Renaissance des handgebrühten Kaffees bei.

 

Ständig sind sie zur Sicherung ihrer Qualität auf der Suche nach den besten Rohkaffees des aktuellen Jahrgangs. Sie kennen und schätzen die Herkunft ihrer Bohnen. Die von NEUES SCHWARZ gerösteten Kaffeebohnen stammen von kleinen, ausgewählten und gerecht bezahlten Produzenten. Sie sind immer bestrebt, langfristige Beziehungen zu ihren Produzenten aufzubauen und zu pflegen.

NEUES SCHWARZ röstet schonend und heller als industrielle Röstereien. Dadurch entwickeln deren Kaffees eine große Geschmacks- und Aromenvielfalt. Regelmäßig finden Verkostungen, sog. „Cuppings“ in der Rösterei in DORTMUND statt. Hierbei könnt ihr die Geschmacksvielfalt dieser Kaffees entdecken.

Die von NEUES SCHWARZ verkauften und im Laden verarbeiteten Kaffees werden wöchentlich frisch geröstet und aromaschonend direkt in der Rösterei verpackt. (Quelle: NEUES SCHWARZ)

Und so ein sehr besonderer Kaffee ist diesen Monat bei uns zu Gast:

Der EL PATIO aus GUATEMALA // SPECIAL EDITION // FILTER

Ein echter Sommerkaffee mit deutlichen Aromen von Erdbeere // Melone // Milchschokolade. Dieser Kaffee wurde NATURAL aufbereitet, wodurch die fruchtigen Aromen erst so richtig zur Geltung kommen. Und durch das präzise Röstprofil, welches für jeden Kaffee individuell mit viel Geduld erstellt wird.

Neugierig? Na, ich hoffe doch. Also wie immer: Vorbeikommen und selber probieren. Feedback ist wie immer erwünscht.

Costa Rica „Las Lajas“ black honey

Black honey ist nicht nur ein Song von der Lieblingsband meiner Chefin Simone, nein, es ist noch viel mehr… Black honey ist ein seltener und auch sehr aufwändiger Prozess der Kaffeeaufbereitung nach der Ernte. Mir sind in meiner Laufbahn erst zwei BLACK HONEYs begegnet. Der eine von RÖSTEREI VIER und dieser hier. Die Düsseldorfer Variante war ein Kolumbianer, die neue Röstung des Monats ist aus COSTA RICA von der Finca »Las Lajas«, geröstet am schönen Tegernsee.

Las Lajas ist auf 1.300 m bis 1.500 m am Fuße des Vulkans Poás gelegen. Die Region Sabanilla de Alajuela im Central Valley gilt als Premiumgebiet für Spezialitätenkaffee in COSTA RICA. Dieses üppige, fruchtbare Gebiet zeichnet sich durch schwere und regelmäßige Niederschläge von ca. 3.000 mm an 150 Tagen im Jahr aus.


Die Farm kultiviert die Varietäten Caturra und Catuaí, die im Schatten heimischer Bäumen angebaut werden. Wurm- und biologischer Kompost aus Cascarra (dem Fruchtfleisch der Kaffeekirschen), werden vor Ort hergestellt. Der gesamte Produktionsprozess ist völlig frei von Chemikalien und künstlichen Düngern. (Quelle: ETK)

Geschmack: dunkle Kirschen, dunkle Schokolade, Pflaume, Waldhonig, Früchtebrot
Aroma: Giotto, getrocknete Feige, sehr süß
Körper: schwer
Mit diesem Kaffee habe ich erneut eine ganz außergewöhnliche Bohne gefunden, welche absolut eine fantastische Röstung des Monats abgibt. Wer den nicht probiert, dem ist leider nicht zu helfen. Also, wir sehen uns im Cafe bei einem Tässchen Costa Rica „Las Lajas“ black honey von der Ersten Tegernseer Kaffeerösterei. Oder auch zwei…