Backyard Coffee is back

Unsere Monatsröstung Oktober wird definitiv der Filterkaffee „Nakuru“ von Backyard-Coffee. Backyard-Coffee hatten wir tatsächlich im letzten Jahr schon im Programm. Die Jungs aus Frankfurt haben immer tolle Kaffees und auch die Verpackung spricht uns immer wieder an. Die putzigen Tiere mit der Sonnenbrille bringen im Herbst wieder ein bisschen Farbe ins Café Mit Liebe.

Natürlich bringt der Filterkaffee „Nakuru“ auch ein paar Espressosorten mit, die ebenfalls toll schmecken und ein tolles Design haben. Der „Nakuru“ ist ein Kenianer, fruchtig im Geschmack mit komplexen Zitrusnoten, die an Grapefruit erinnern. Dezent finden wir auch Karamell & Schokoladennoten.

Den „Nakuru“ könnt ihr tatsächlich noch in der Herbstsonne auf Eiswürfeln oder auch als V60 bei uns oder auch bei euch zuhause genießen.

Wir freuen uns auf euch – Deckt euch mit diesen tollen Kaffees im Oktober ein!!

Einen kleinen Nachtrag haben wir noch in eigener Sache.

Lieber Ralph, wir danken dir, dass du dich die letzten Jahre voller Liebe und Interesse jeden Monat auf die Suche nach der nächsten Monatsröstung gemacht hast. Jeden Monat war die Überraschung groß, die nächste Lieferung auszupacken und zu besprechen, warum du gerade diese Sorte ausgesucht hast. Wir werden versuchen, das weiterzuführen, da es uns eine Herzensangelegenheit ist, das Kaffeeregal mit Liebe und mit interessanten Kaffeesorten interessanter Röstereien zu füllen. Wir wünschen dir alles Liebe in der Welt der fruchtigen Biere bei Holy Craft Store. Und vielleicht kommst du ja mal auf ein Spiegeleibrot und einen leckeren Kaffee im Tässchen vorbei, so wie es angefangen hat.

Das Beste kommt zum Schluss

Nach fünf Jahren ist dies nun meine letzte Runde der Röstung des Monats. Es gab über die Zeit viel zu entdecken. Schwierig war eine stetige Steigerung in Sachen besonderer Bohnen. Trotzdem ist es mir gelungen, stetig neue und interessante Kaffees ins Regal zu bekommen. Sogar einige Röstungen aus dem Ausland waren dabei. Es versteht sich von selbst, dass diese finale Röstung des Monats auch etwas Besonderes sein musste. Ausgewählt habe ich ROZALI COFFEE aus Berlin. Diese Specialty Coffee Roastery hat sich ausschließlich hochwertigen Ernten verschrieben. DON ALEXIS NATURAL ANAEROBIC ist ein usgewogener Kaffee mit wenig, intensiver Säure und der Süße von Trockenfrüchten und Rosinen.

Speciality coffee roasted in Berlin.

Herkunft: Tarrazú, Costa Rica
Produzent: Alexis Ramirez
Farm: Los Campos, 1700 m.ü.M
Sorte: Catuai
Prozess: Natural anaerob

Rozali Coffee beschreibt seine Bohnen folgendermassen:
„Dies ist ein wirklich hervorragender Kaffee, der zeigt, wie ein klassischer costaricanischer Catuai schmecken kann. Seine komplexen Aromen sind dynamisch und werden beim Abkühlen deutlich süßer.

Wir haben diesen Kaffee Don Alexis genannt, um Don Alexis Ramirez Respekt zu zollen: dem Produzent dieses erstaunlichen Kaffees und einem Mann, der sein ganzes Leben der Herstellung herausragender Kaffees gewidmet hat. Seine 15 Hektar große Farm liegt auf rund 1700 m ü. M. in Tablón, Cartago.

Don Alexis Ramirez kämpfte viele Jahre lang darum, Kaffees herzustellen, die gut genug für den Spezialitätenkaffeemarkt sind. Er erkannte jedoch, dass der Schlüssel zur Steigerung seiner Kaffeequalität darin liegt, die vollständige Kontrolle über die Verarbeitungsmethode zu haben. Es war keine leichte Aufgabe, dies zu erreichen. 2015 baute er jedoch erfolgreich die Mikromühle Don Alexis und verarbeitet dort alle seine Kaffees. Seitdem hat sich die Qualität seiner Kaffees exponentiell verbessert. Leider ist er 2017 verstorben.

Heute setzt die Familie Ramirez Navarro sein Erbe fort, hochwertige Kaffees herzustellen. In den letzten fünf Jahren entwickeln sie die idealen Verarbeitungsmethoden wie Washed, Honey, Natural, Washed Anaerobic, Natural Anaerobic und Double Fermentation, um das beste Ergebnis aus ihren Kaffees herauszuholen. Dieser Kaffee zeigt das unglaubliche Ergebnis, welches sie erzielen.“ (Quelle: Rozali Coffee)

Natürlich gibt es auch aktuell noch ein paar sehr spannende Filterkaffees aus dem Sortiment von Rozali Coffee Berlin zusätzlich. Deswegen gilt auch diesmal: Kommt vorbei, kauft alle eure Lieblingsbohnen und haltet dem Café weiterhin die Treue.

Macht es gut, Euer Ralph.

Hassliebe

Dieses Mal starten wir mit einer Woche Verspätung in die neue Runde „Kaffee des Monats“. Bedingt durch unsere kleine Sommerpause im Café sind wir erst jetzt wieder für euch da. Gewählt habe ich diesmal eine schicke Tasse Kaffee aus NICARAGUA von der Farm FINCA BETHANIA, ein MARACATURRA natural aufbereitet und geröstet im schönen ALLGÄU. Genaugenommen aus WIGGENSBACH, wo Alexander Gourguis die Kaffeerösterei PURSCHWARZ sein Eigen nennt. Er ist der vollen Überzeugung „DIE RÖSTUNG MACHTS“. Und wer sein Bohnen erst einmal probiert hat, weiß sofort, was er damit meint. In diesem Fall finden wir Aromen von Rosinen, Birne und weißem Tee in der Tasse. Ein sehr saftiger Kaffee mit einem intensiven Abgang. Sehr spannend, wie ich persönlich finde.

Hardfacts:

REGION / STADT: Dipilto

FARMER / KOOPERATIVE: Finca Bethania

ANBAUHÖHE: 1300-1550

VARIETÄT: Maracaturra

ERNTEZEIT: Januar – März

ERNTEMETHODE: handgepflückt – hand picked

AUFBEREITUNG: trocken – natural

AROMEN: Rosinen, Birne, weißer Tee

CHARAKTER: intensiv, saftig, intensiver Abgang 

Alexander umschreibt hier einmal kurz die Philosophie von PURSCHWARZ:

„WIR HASSEN KAFFEE.

Kaffee, der nicht schmeckt. Weil er zu bitter oder zu sauer ist. Kaffee, bei dessen Einkauf ein guter Preis wichtiger ist als die Lebensbedingungen der Kaffeebauern. Und bei dessen Verarbeitung nicht das Aroma im Vordergrund steht, sondern ein kosteneffizienter industrieller Prozess. Nicht unser Ding.

UND WIR LIEBEN KAFFEE.

Kaffee, bei dessen Duft wir automatisch die Augen schließen. Weil er uns neugierig macht. Ein Kaffee, der Charakter hat und voller Leben steckt. Der uns Bilder in den Kopf zaubert von fremden Ländern und Kulturen. Und der uns auf eine Reise einlädt: ins Heimatland der Bohne. Schluck für Schluck. Das ist der Grund, warum es »Purschwarz« gibt.

Tag für Tag arbeiten wir daran, den Ursprung von Kaffeebohnen zur Entfaltung zu bringen. Denn im Innern einer Bohne warten mehr als 800 unterschiedliche Aromen auf ihren großen Auftritt. Durch das Rösten erwecken wir sie zum Leben und lassen ein paar Auserwählte hinaus auf die große Bühne der Kaffeekultur. Was uns bei »Purschwarz« von anderen unterscheidet: Wir rösten der Bohne nicht irgendein Aroma auf, sondern legen ihren ureigenen Geschmack und Charakter frei. Und das kann man riechen, schmecken und fühlen.“ (Quelle: Purschwarz)

Kein Wunder also, dass es auch PURSCHWARZ nun endlich einmal in unser Regal geschafft hat. Und das natürlich gleich mit mehreren hervorragenden Sorten Kaffee und Espresso. Kommt vorbei und sucht euch was schönes aus. Ich bin sicher, für jeden etwas dabei zu haben. Wir sehen uns im Café, Euer Ralph.

Kenia zu Gast

Im Monat Juli geleitet uns unsere Reise nach Fürth. Hier befindet sich das Kaffeesurium, eine kleine Rösterei mit angeschlossener Gastronomie. Betrieben wird das Ganze mit Leidenschaft von Luzia und Berni. Zwei außerordentlich nette Personen, die ihre ursprünglichen Berufe für die Leidenschaft Kaffee aufgaben. Sie bescheren uns in diesem Monat einen schönen spritzigen Kaffee aus Kenia, der optimal zur Jahreszeit passt. Ich habe sowohl die Filter- als auch die Espressoröstung bestellt. Es handelt sich um den KENIA TOP KIRI, welcher mit Aromen von schwarzer Johannisbeere, Traubensaft und Limette eine schöne Abwechslung zum Alltäglichen darstellt.

Kenia Top Kiri

Prozess: washed
Varietät: Ruiru 11, SL 28, SL 34, Batian
Farm: Kiri Coffee Factory, 1450 m
Region: Central Province, Kirinyaga, Njukiini

Die Kiri Washing Station wurde 1997 gebaut. Mittlerweile bringen 1200 Farmer aus den Nachbar-Dörfern Gitumbi, Kirunyuini, Kerere und Kaboia ihre Kaffeekirschen dort hin.

In dieser Region gibt es einen zweijährigen Ernte-Zyklus: die frühe Ernte von April bis Juni und die zweite späte Ernte von Oktober bis Dezember. Alle Kirschen werden per Hand geerntet. Nach der Ernte werden die Kirschen entpulpt, und über Nacht fermentiert um die Mehrfachzucker zu spalten. Danach werden die Kaffeebohnen sorgfältig in Wassertanks gereinigt.
Die gewaschenen Kaffeebohnen werden dann 7 bis 15 Tage auf “african beds” sonnengetrocknet. Während der Trocknung werden die Bohnen kontinuierlich per Hand aussortiert und gewendet.

Der Großteil der angebauten Varietäten sind SL28, SL34 und Ruíru 11.

Auf Grund des wachsenden Bewusstseins für Nachhaltigkeit und Umweltschutz wurden die Sickergruben für das Abwasser des Washing Prozesses weiter entfernt der Frischwasser-Quelle platziert, wo das Abwasser zurück in den Erdboden sickern kann. (Quelle: Kaffeesurium)

Hier beschreibt sich das Kaffeesurium einmal kurz selbt:

Warum wir machen, was wir machen
Berni und Luzia – das sind wir – zwei Kaffeeliebhaber*innen seit vielen Jahren. Die Spezialitäten-Kaffee-Welt lockte uns beide weg vom Bildschirm (Grafikerin und IT-Entwickler) und das Hobby wurde zum Beruf. Wir wollen auch Euch begeistern von der fast unendlichen Geschmacksvielfalt hell gerösteter Spezialitäten-Kaffees und Euch zeigen wie einzigartig und überraschend Kaffee sein kann.

Spezialitäten Kaffee hausgemacht
Wir nehmen uns viel Zeit – für das Rösten – für die Getränke-Zubereitung – für Euch! Denn Qualität steht an erster Stelle. Unsere Kaffees rösten wir bei uns im Laden in einer traditionellen Trommel-Röstmaschine. Die helle Röstung hebt die einzigartigen Geschmackseigenschaften unserer sortenreinen Kaffees hervor. Ihr seid herzlich eingeladen uns beim Handwerk zuzusehen.

Fairness & Nachhaltigkeit
Ökologische und auch soziale Nachhaltigkeit liegt uns sehr am Herzen. Unsere Kaffees suchen wir sorgfältig aus und kaufen diese von verschiedenen Rohkaffeehändler*innen und zum Teil auch direkt von den Kaffeefarmern und -farmerinnen. Transparenter Handel ist hierbei eine Grundvorraussetzung, denn wir wollen wissen, was im Ursprungsland ankommt um dies auch offen mit Euch zu kommunizieren! (Quelle: Kaffeesurium)

Es gibt wieder verschiedenste Röstungen von unserem diesmonatigen Gast. Sucht euch einfach eure liebste aus.

Coffee & Crafts

Der Kaffee des Monats Juni kommt von Sascha Kaiser aus Bielefeld. Zugegeben, er ist speziell, aber ich liebe ihn. Den Kaffee, Sascha kenne ich nicht so gut. Hot Roasted Love hat eine Röstung kreiert, die sicherlich nichts für jeden Tag ist. Wenn einem allerdings mal die Lust auf etwas außergewöhnliches überkommt, dann ist man hier richtig. Der KOLUMBIEN LA VENTOLA „BLACK HONEY“ / SUPER EXTENDED FERMENTATION ist ein Kaffee für Craftbeer-Freunde, Experimentierfreudige und Liebhaber intensiver Aromen.

Felipe Trujillo von der Finca La Ventola ist ein Pionier experimenteller Kaffeeverarbeitung. Dieser sehr spezielle Kaffee wurde 72 Stunden anerob fermentiert, 4 Tage getrocknet, 18 Stunden rehydriert und als Black Honey aufbereitet. Das Ergebnis ist heftig funky-fruchtig zusätzlich außergewöhnlichen Noten von Stout-Bier und Cacaonibs. Krasses Zeug mit komplexer Tiefe!

Bääämmm!!! Super Extended Fermentation.

Herkunft: Kolumbien, Santa Bárbara, Antioquia
Farmer: Felipe Trujillo, Finca La Ventola
Kaffeesorte: 100% Arabica, Castillo
Aufbereitung: Anaerobe Fermentation (72 Stunden), Black Honey
Anbauhöhe: 1.900-1.950m
Geschmacksprofil: Stout Beer, Cacao Nibs, Maracuja, reife Banane, Strauchtomate

Hier stellt Sascha Kaiser seine Rösterei einmal kurz selbst vor:

„Aus der Leidenschaft für richtig guten Kaffee ist eine kleine aber feine Mikro-Spezialitätenrösterei entstanden.

Wir probieren und cuppen gerne neue Sorten und wechseln dazu unser Sortiment in unregelmäßigen Abständen.
Hot Roasted Love röstet eher hell, um den Charakter der einzelnen Herkunftsländer und die damit verbundenen Geschmäcker zu betonen.

Berufung: Menschen mit hervorragendem Kaffee glücklich zu machen. Und diesen möglichst so zu handeln, dass vom Kaffeebauern bis zum Kunden alle einen gerechtfertigten Gegenwert bekommen.

Ziel: Abwechslungsreiche Kaffees für Leute anzubieten, die wie wir die ganze Aromenvielfalt unterschiedlicher Kaffees lieben.

Permanent baut Hot Roasted Love die Spezialisierung auf ausgesprochen gute Rohkaffees und Fairness in der gesamten Produktionskette weiter aus und sucht dabei explizit den Austausch mit Rösterkollegen.

Umweltschutz liegt mir am Herzen. Da ich nicht mehr Abfall als unbedingt nötig in den Umweltkreislauf geben will, sind die Aromaschutzverpackungen für meine Kaffees aus Kraftpapier mit Barrierefolie – Made in Germany. Ohne Aluminium – so umweltfreundlich wie möglich. Für die spezielle Eigenschaft röstfrischen Kaffees (das Ausgasen) sind sie mit einem Aromaschutzventil ausgestattet und mit Ziplock wiederverschließ- und -verwendbar.

Außerdem unterstützt Hot Roasted Love die Initiative VIVA CON AGUA!“ (Quelle: Hot Roasted Love)

Zusätlich haben es natürlich auch noch ein paar weitere Spezialitäten ins Café geschafft. Unter anderem ein RED HONEY, auch aus Kolumbien, welcher Aromen von weißer Schokolade aufweist.

Also auf, die Hühner gesattelt und rein ins große Abenteuer.

Bis gleich, Euer Ralph.

Benson goes Brazil

Wer sich fragt, warum schon wieder ein Kaffee von Benson Coffee, dem sei gesagt: Weil man um diesen Kaffee einfach nicht herum kommt. Man muss die Bohnen halt feiern, wie sie fallen oder so in der Art. Dieser ziemlich außergewöhnliche Kaffee von der Sitio SANTA CATARINA hat mich durch seine sehr aufwändige Aufbereitung, und sein für Brasilien ungewöhnliches Geschmacksprofil einfach umgenauen. Von dieser Rarität gibt es insgesamt nur 5! Sack und Benjamin hat 2 davon gekauft.

Die Produzent*innen-Gruppe Carmo Coffees aus Minas Gerais ist vor allem für ihre fortschrittlichen Aufbereitungsmethoden bekannt. In diesem Jahr hat Alexandre da Silva, der Besitzer der Sitio Santa Catarina, die Thematik „Fermentation von Kaffee“ weitergedacht und die Varietät Icatu „natural“ 72 Stunden anaerob fermentiert.

Heraus kam dieser unglaublich facettenreiche Kaffee mit deutlichen Aromen von Ananas, Mango, Kiwi, sowie Noten von Orangen Blüte und Ahornsirup, der trotz seiner hohen Fruchtigkeit immer sehr ausgewogen schmeckt.

Brazilian beans by Benson.

Einer der wenigen Kaffees welcher uneingeschränkt für Espresso sowie für Filter Zubereitung zu empfehlen ist.

Röstung: Hell

Aromen: Mango, Kiwi, Orangenblüten und Ahornsirup

Der Röstmeister stellt sich hier noch einmal selbst vor:

„Hi, ich bin Benjamin, der Typ der hinter Benson Coffee steht.

Richtig guter Kaffee ist kein Zufall, sondern fängt da an, wo der Kaffee wächst. Unsere Rohkaffees werden Börsenpreis-unabhängig zu Gunsten der Kaffeebauern eingekauft, um ihnen eine notwendige Perspektive zu geben und die entsprechende Wertschätzung entgegenzubringen.

Wenn es um die Veredelung der Kaffeebohnen geht steht immer Geschmack und Aromenvielfalt im Mittelpunkt. Wir achten beim Rösten darauf, dass sich der individuelle Charakter eines Kaffees (seine Varietät, sein Anbaugebiet und seine Weiterverarbeitung) am Ende in der Tasse wieder findet…“

(Quelle: Benson Coffee)

Hier nochmal die Eckdaten zum Werdegang von Benjamin, Mitglied in der Specialty Coffee Association:

4. Platz – World Coffee Roasting Championship 2019

1. Platz – Deutsche Röstmeisterschaft 2019

3. Platz – World Coffee Roasting Championship 2017

1. Platz – Deutsche Röstmeisterschaft 2016

3. Platz – Deutsche Röstmeisterschaft 2015

Kommt also vorbei und probiert diesen seltenen Kaffee – am besten ohne Milch und Zucker. Wenn weg, dann weg. Stichwort: Microlot.

Fur den, der noch ein Vatertagsgeschenk sucht, habe ich mal vier Tüten von feinstem Canephora im Jack Daniels Design mitgeordert. Schnell sein lohnt sich diesmal also doppelt.

Wir sehen uns am Fenster oder im Lädchen.

Kommt gut durch, Euer Ralph.

CHEZ KRÖM

Nein, es ist kein Aprilscherz. Diesen Monat haben wir sozusagen drei Kaffees des Monats. Alle drei kommen von der KAFFEERÖSTEREI MAGDEBURG, kurz KRÖM. Zum einen gibt es ein streng limitiertes Osterspecial – ein kolumbianischer Castillo Natural / Single Variety – von dem insgesamt nur 100 Tüten existieren – hiervon konnte ich vier Stück für euch ergattern. Jede Packung ist numeriert und vom Künstler Max Grimm handsigniert. Ein ganz besonderes Osterpräsent also.

Dann gibt es zusätzlich den FLORES DEL CAFE. Dieser Roast aus NICARAGUA war ursprünglich für die Aktion Frühlingserwachen der Stadt gedacht. Weil diese wegen der steigenden Inzidenz abegesagt wurde, starten wir im Café Mit Liebe einfach unsere eigene Frühlingsaktion, unter anderem mit dieser Röstung, deren Etikett auch von Max Grimm sehr schön in Szene gesetzt wurde. Passend zur Jahreszeit zeigt es ein wunderbares, florales Motiv. Je nach Zubereitungsart hat der Kaffee Noten von dunkler Schokolade, Mandeln, Marzipan und Nougat.

Und der dritte im Bunde ist der eigentliche Kaffee des Monats, eine Bohne aus VIETNAM. Hierbei handelt es sich um den ersten Kaffee, den ich aus Vietnam getrunken habe. Ich war aber sofort von ihm angetan. Der VIETNAM Zanya ist der zweite direct trade Kaffee im Sortiment der KRÖM. Der Kaffee wird in der Region Dalat vom Slovaken Marian Takac und seiner Frau Jan Lim angebaut. Die Familie von Lim gehört zur ethnischen Minderheit der K’ho und baut seit Generationen Kaffee im Hochland Dalats an. Zusammen mit den innovativen Ideen von Marian beim aufbereiten des Kaffees, haben sie die Qualität des auf eine neues Niveau gehoben, welches den negativen Vorurteilen vietnamesischem Kaffee gegenüber widerspricht.

Röstung des Monats.

Land/Region: Vietnam/Dalat // Aufbereitung: washed // Anbauhöhe: 1500-1600m // Varietät: Catimot, Caturra, Bourbon, Tipica // Hauptnote: Schwarzer Tee, Mandel // Mundgefühl: 5/10 – geschmeidig // Säure: 3/10 – frisch

Hier beschreibt Julian, Inhaber der Rösterei, einmal selbst seine Philosophie:“Wir als Röster beziehen Rohkaffee, der bereits viele Produktionsschritte durchlaufen hat. Uns ist es sehr wichtig, dass jeder der an der Produktions- und Lieferkette beteiligt ist ein faires Einkommen mit seiner Arbeit erzielt. Das schließt sowohl die Kaffeefarmer als auch unsere eigenen Mitarbeiter ein. Wir beziehen weltweit hervorragende Rohkaffee-Qualitäten und achten sehr auf die Ernte- und Produktions- bedingungen in den Anbauländern. Unsere mittelfristiges Ziel ist es, alle unsere Rohkaffees direkt bei den Farmern zu beziehen, um so einen sehr großen Teil der Wertschöpfung im Anbauland des Kaffees zu generieren. Nur so können die Kaffeefarmer langfristig den Anbau des Rohkaffees auf höchstem Niveau fortsetzen. Im Bereich der Filterröstung fühlen wir uns besonders wohl. Wir rösten vor allem in den Bereichen New England bis City. Hier können wir mit hellen Röstungen die spezifischen Charakteristika des jeweiligen Rohkaffees besondern gut aufzeigen. Wir empfehlen unsere Filterkaffees zu jeder Gelegenheit zu trinken. Unsere Espresso-Röstungen sind auch von einer, eher helleren Röstphilosophie geprägt. Wir rösten hier in den Bereichen Full City Plus bis Light French. Deutlich dunklere Röstgrade wie Italian liegen außerhalb unserer Idee vom Rösten. Einige unserer mittleren Röstungen sind sogenannte Omniroasts, die sowohl für die Espresso- als auch die Filterzubereitungsmethoden geeignet sind.“  (Quelle: KRÖM)

Jetzt seid ihr dran. Holt euch im April euren Lieblingskaffee aus MAGDEBURG nach Hause. Alle drei Kaffees sind für nahezu alle Zubereitungsmethoden geeignet. Falls ihr immer noch nicht fündig geworden seid, gibt es von der KRÖM noch eine limitierte Röstung aus ÄTHIOPIEN und einen Omniroast aus PAPUA NEUGUINEA in unserem Regal. Mehr kann ich nun wirklich nicht für euch tun.

Schöne Ostertage mit noch schönerem Kaffee wünsche ich. Wir sehen uns am Fenster. Bis dahin, euer Ralph.

Unheimlich…

…das ging ja wieder schnell vorbei mit dem Februar. Und das bedeutet, es ist Zeit für eine neue Monatsröstung. Diesmal fiel meine Wahl auf eine kleine BIO zertifizierte Rösterei aus dem schönen Saarbrücken. Wer hat jetzt an die Gewitteroma gedacht? Der Name ist BLACK HEN. Dieser kleine Betrieb hat sich Transparenz, hohe Qualität und besondere Bohnen auf die Fahne geschrieben. Das Ganze wurde noch mit einem BIO Siegel komplettiert.

Hier beschreiben sich die Kollegen aus Saarbrückem einmal kurz selbst:

„Black Hen – Rösthandwerk Saarbrücken ist eine regionale Kaffeerösterei für außerordentlichen Spezialitätenkaffee aus biologischem Anbau. Für uns ist Kaffee keine Massenware. Es ist unser Anspruch, das Bewusstsein und die Wertschätzung für den nuancenreichen Geschmack von Kaffee stärker in den Vordergrund zu stellen. Denn der Konsum von Kaffee dient nicht allein dem Zweck, unser Blut mit Koffein anzureichern und den morgendlichen Nebel aus dem Kopf zu vertreiben, sondern stellt den Inbegriff von kulinarischem Genuss dar.

Neben der hohen Qualität unserer Produkte (SCA Score > 84 Punkte) ist uns die langfristige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Farmern und Importeuren unseres Kaffees besonders wichtig. Deshalb kaufen wir möglichst direkt bei kleinbäuerlichen Produzentengemeinschaften ein und zahlen mehr als faire Preise.

Wo heute unser moderner Trommelröster steht und uns dabei hilft, eine konstant hohe Qualität zu liefern, hat Handwerk eine lange Tradition. In einer alten Schreinerei im Herzen von Saarbrücken, die inzwischen eine Gewürzmanufaktur und unsere Rösterei beherbergt, arbeiten wir an den perfekten Röstprofilen für unsere Kaffees.

Wir betrachten unseren Röststil als Suche nach der perfekten Mitte: Dunkel genug, um Süße und Tiefe zu entwickeln, hell genug, um die Feinheiten wie Beeren-, Zitrus- oder Schokoladenaromen usw. intakt zu lassen. Unser Hauptaugenmerk liegt hierbei auf dem Finden des Sweet Spots – der Punkt, an dem Kaffee seinen vollen Geschmack entfaltet und einen wirklich umhaut. Damit wir maximales Kaffeearoma und Frische bieten können, rösten wir wöchentlich in kleinen Chargen. (Quelle: Black Hen)

Der Kandidat für den Monat März ist eine wahre Fruchtbombe! Der Filterkaffee “EL ABUELO” ist ein Natural und benannt nach dem ältesten Kaffeefarmer der Partnerkooperative von BLACK HEN – Capucas in Honduras – von welcher der Kaffee direkt importiert wird.

Diese Fruchtbombe macht Lust auf mehr…

Das Besondere an natural aufbereiteten Kaffees ist, dass die Bohnen nach der Ernte in der Kaffeekirsche sonnengetrocknet werden. So nehmen sie vor der weiteren Verarbeitung das volle Fruchtaroma auf.

Der EL ABUELO glänzt daher durch sein großartiges Aroma von dunklen Beerenfrüchten und Schokolade.

ANBAU / Land: Honduras / Region: Copán, LasCapucas / Topografie: Hügelregion / Höhe: 1200-1700m ü. NN / Varietäten: Caturra,Parainema, Lempira, Catuaí, I-90, Obatã

AUFBEREITUNG / Ernte: Handselektion / Art: Trocken (natural)

Wieder einmal eine ganz besondere Tasse, die ihr definitiv probieren solltet. Falls jetzt fruchtige Kaffees nicht so euer Fall sind, gibt es noch einige andere Röstungen aus Saarbrücken in unserem Sortiment. Unter anderem ist auch ein Espresso aus Peru am Start. Also an dieser Stelle wie immer der kleine Tipp: Ab zum Café und fleissig durch unser Kaffeeregal testen.

Bis dahin, Euer Ralph.

Is‘ ja Bombe!

Hi folks. Diesmal gibt es um den Kaffee des Monats eine etwas ungewöhnliche Story. Kam doch this time tatsächlich die Anfrage von einer ausländischen Rösterei, ob wir nicht an deren Kaffee interessiert wären. Was für eine Frage – her mit den Samples. So geschah es dann, dass ein Päckchen aus Tschechien, genauer genommen aus Ostrava, seinen Weg in unsere schöne Monheimer Altstadt fand. Das Ganze sah schon auf den ersten Blick sehr ansprechend aus. Gelabelter Karton, die Bohnen in kleine, durchsichtige Sampletütchen verpackt, welche einem sofort einen Blick auf die hell bist mittel gerösteten Kaffees erlaubte. Und was soll ich sagen? Die Bohnen von FATHER’S hielten, was sie auf den ersten Blick versprachen. Sehr ausgewogene Röstungen mit präzisen Röstprofilen fanden den Weg in meine Tasse. Da fiel es mir natürlich nicht besonders leicht aus dieser Auswahl einen Kaffee als Monatsröstung zu entscheiden.

From Ostrava with love.

Letztendlich wurde es dann der BOMBE aus Äthiopien. Diese Varietät kannte ich bereits von diversen anderen Röstereien in verschiedenen Aufbereitungen wie natural oder anaerob fermentiert. Unsere Variante ist nun die zuerst gewaschene, dann trocken fermentierte. Du findest in deiner Tasse einen sehr weichen Schluck, welcher an schwarzen Tee mit Honig erinnert. Weiterhin betört der Kaffee aus der Region Sidama mit Aromen von süsser Aprikose, Jasmin und Bergamotte.

„We’re a Father’s coffee roastery. Speciality coffee from Ostrava. A small family business, a big dream come true. Dad is roasting, mom is passionately tasting, and growing kids are watching enthusiastically.“

Und weil ich diesen Roast wieder einmal so abgefahren finde, gibt es für euch im Regal auch die Espresso Variante. Falls ihr euch nicht an diese Tasse rantraut, gibt es auch noch ein paar andere nice Filterkaffees von FATHER’S im Laden plus einen schönen klassischen Espresso aus Brasilien. Sucht euch einfach euren Favoriten aus oder kauft sie einfach alle. Es lohnt sich. Ohren weiter steifhalten und bis bald mal, euer Ralph.

King Kong(o)

Diese Jungs haben mir mit ihrem Kaffee schon diverse Morgende gerettet. Wenn ich in Hamburg verweile, dann meist in einem Hotel direkt im Zentrum des Geschehens. Beim reichhaltigen Frühstücksangebot verzichte ich allerdings dankend auf das Heißgetränk aus dem Vollautomaten. Frisch gestärkt mache ich mich also auf den Weg in die direkte Nachbarschaft, um meine morgendliche Ration Koffein zu mir zu nehmen. Und da ist Playground Coffee immer eine nahe und sehr gute Adresse. Na ja, immer ist relativ, da das ja alles momentan nicht möglich ist. Also Kaffee to go bei Playground ginge ja, aber privat nach Hamburg reisen und im Hotel übernachten eher nicht. Deswegen hole ich einfach ein Stückchen Hamburg in Form von schicken Kaffeebohnen nach Monheim am Rhein.

Bei der Röstung des Monats ist meine Wahl auf den KING KONGO, einen leckeren Filterlaffee von der Kawa Kanzururu Cooperative, gefallen.

Herkunft: Demokratische Republik Kongo Varietät: Bourbon Processing: Gewaschen Geschmack: Schokoladig, würzig

Pünktlich zum neuen Jahr gibt es ein komplettes Makeover für die individuell gestaltetenVerpackungen.

Hier stellen sich die Jungs aus Hamburg mal kurz selber vor:

„PLAYGROUND COFFEE – was soll das heißen? Kaffeesackhüpfen? Milchtopfschlagen? Mahlen nach Zahlen? Für uns ist Playground ein Spielplatz für unsere Ideen. Eine Möglichkeit, immer wieder Neues auszuprobieren. Egal, ob am Kaffeeröster, hinter der Espressomaschine oder mit dem Handfilter. Unsere einzige Konstante: die Liebe zum Kaffee und die Qualität des Produkts. Dazu beziehen wir die Bohnen für unsere Röstkreationen von Farmen aus aller Welt – nachhaltig, fair, abwechslungsreich und lecker. Ein Spielplatz nicht nur für uns, sondern für alle Kaffeeliebhaber, um neue Geschmacksprofile zu entdecken, mehr über Kaffee zu lernen oder ihn einfach zu genießen. Playground Coffee – das sind wir: Velli und Matze. Seit 2014 rösten wir gemeinsam mit viel Liebe und Leidenschaft unseren Kaffee in Hamburg. Was mit einem kleinen Tresen in einem befreundeten Burger-Restaurant begann, ist nun zu unserem größten Herzensprojekt geworden – und wir können mit Stolz sagen, dass Playground Coffee mittlerweile zu den besten Röstereien Europas gehört. Unser Ziel war es von Anfang an, aus einem Massenartikel ein Qualitätsprodukt zu machen, das für jeden zugänglich ist und einfach Spaß macht. Neben unseren individuell designten Verpackungen liegt unser Augenmerk natürlich besonders auf deren Inhalt: Hand verlesener Kaffee von Farmen aus verschiedenen Ländern. Dabei steht für uns immer im Vordergrund: Die langfristige und nachhaltige Zusammenarbeit mit den Farmern, den Importeuren und Zulieferern – und das schmeckt man in jeder Tasse!“

(Quelle: Playground Coffee Hamburg)

Besorgt euch also diesen leckeren Kaffee für den Filter oder die Stempelkanne / Frenchpress. Genießt die schokoladigen, würzigen Noten. Und falls ihr mehr auf beerig steht, ist für euch natürlich auch eine Röstung (GUJIRA) am Start.

Und um es mit einer befreundeten Rösterei aus Münster zu sagen: „OHREN STEIFHALTEN!“

Bis bald, euer Ralph.